Der Klangfrühling auf der Burg Stadtschlaining, der von 15. bis 20. Mai 2012 stattfindet, hat sich als fester Bestandteil im Kulturtourismus des Landes, im Besonderen des Südburgenlandes, etabliert. Auch im heurigen Jahr präsentiert sich die Veranstaltung als variationsreich: Klassik, Latin, Jazz, Fernöstliches und Österreichisches. Die Anzahl der Künstler reicht von Ulrich Reinthaller über Christian Scholl und Luis Zorita bis hin zu den Kutrovatz-Brüdern. „Der Klangfrühling Stadtschlaining hat einen festen Platz in der vielfältigen, wertvollen und erfolgreichen Kulturszene im Burgenland. Ich bewundere das große Engagement vieler Menschen in unserem Land. Das Intendantenduo und Pianisten-Brüderpaar Johannes und Eduard Kutrowatz präsentieren den Kulturgästen im Südburgenland ein Programm auf höchstem Niveau und haben einen wesentlichen Anteil daran, dass der Klangfrühling bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind“, betont Tourismuslandesrätin Mag. Michaela Resetar.
Besuchermagnet Kultur
Der Kulturtourismus ist eine wichtige Säule in der Tourismusstrategie des Burgenlandes. Mehr als 700.000 Besucher zählen die vielfältigen Kulturevents von Kittsee bis Neuhaus am Klausenbach. Kultur ist im Burgenland eines der stärksten touristischen Zugpferde. Zu Recht wird deshalb vom Burgenland als der ‚größten Klang- und Festival-Bühne Österreichs‘ gesprochen. Darüber hinaus laden Burgen, Schlösser, Museen, Ausstellungen und ein bunter Konzertreigen von Klassik bis Jazz ein, die burgenländische Kulturvielfalt zu entdecken und zu genießen. „Ein Thema steht 2012 besonders im Fokus: Das immaterielle Kulturerbe des Burgenlandes, das erstmals landesweit umfassend dokumentiert wurde. Dieses Kulturgut – Traditionen, Bräuche, darstellende Künste, besonderes Wissen in Bezug auf die Natur und traditionelle Handwerkstechniken – soll künftig verstärkt auch für Gäste des Burgenlandes erlebbar und so burgenländisches Lebensgefühl spürbar gemacht werden“, so Resetar.
Neuer Nächtigungsrekord in der Region Oberwart-Bad Tatzmannsdorf
Kulturtourismus ist eine Chance, das Burgenland als eine Erlebnis- und Genussregion für alle Sinne zu positionieren. Die kulturelle Vernetzung mit den Tourismussäulen Wellness, Kulinarik, Wein, Natur- und Radfahrerlebnis ist der Schlüssel für einen nachhaltigen, wirtschaftlichen und touristischen Erfolg des Landes. „Im Jahr 2011 erzielte die Region Oberwart-Bad Tatzmannsdorf ein Nächtigungsplus von 0,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Die Nächtigungen stiegen von 603.311 auf 608.892. Das bedeutet ein neues Nächtigungsrekordergebnis für Region Oberwart-Bad Tatzmannsdorf“, so Tourismuslandesrätin Mag. Michaela Resetar.











